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29.03.11 18:00 Uhr

 

Blutgefäße

Keine Chance für schwere Beine

Quelle: djd

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Viele Frauen halten es für normal, wenn sie am Ende eines warmen Sommertags plötzlich nicht mehr in die schicken Schuhe passen, weil Beine und Füße angeschwollen sind. Dabei sollten sie dieses Warnsignal ernst nehmen: Dicke Beine sind ein erstes Anzeichen für eine Venenschwäche, die man möglichst bereits im Anfangsstadium bekämpfen sollte.

© Foto: djd/Gynokadin

Viele Frauen halten es für normal, wenn sie am Ende eines warmen Sommertags plötzlich nicht mehr in die schicken Schuhe passen, weil Beine und Füße angeschwollen sind. Dabei sollten sie dieses Warnsignal ernst nehmen: Dicke Beine sind ein erstes Anzeichen für eine Venenschwäche, die man möglichst bereits im Anfangsstadium bekämpfen sollte. Andernfalls riskiert man, dass sich auf Dauer schmerzhafte Krampfadern bilden oder sich sogar eine gefährliche Thrombose entwickeln kann.

Mehr Bewegung, weniger Gewicht

Schätzungen zufolge hat beinahe jede zweite Frau mit schwachen Venen zu tun. Die Blutgefäße schaffen es dann vor allem bei zu wenig körperlicher Aktivität und bei gleichzeitigem Übergewicht nicht mehr, das Blut in Richtung Herz zurückzutransportieren. Besonders kritisch kann dies in den Wechseljahren werden, wenn Beschwerden wie Hitzewallungen und nervöse Unruhe eine Hormontherapie erforderlich machen. Das Problem: Östrogene, die in Tablettenform eingenommen werden, erhöhen Studien zufolge das Thromboserisiko um ein Mehrfaches. Demgegenüber wird dieser Effekt vermindert, wenn Östrogene über die Haut verabreicht werden, wie mit einem hormonhaltigen Gel (zum Beispiel Gynokadin Dosiergel).

Hormontherapie zum Auftragen auf die Haut

Für Professor Alfred O. Mueck, Präsident der Deutschen Menopause Gesellschaft und Leiter des Schwerpunkts für Endokrinologie und Menopause der Universitäts-Frauenklinik Tübingen, steht außer Zweifel, dass sich die Thrombosegefahr durch die äußerliche Anwendung des Östrogens minimieren lässt, wie er beim diesjährigen Fortbildungskongress der Frauenärztlichen Bundesakademie betonte. Gestützt wird diese Erkenntnis durch die sogenannte S3-Leitlinie, die Ärzten bei der Entscheidung zur Hormontherapie Orientierung bietet. Besonders angesichts der Tatsache, dass der weitere Risikofaktor Übergewicht immer mehr Frauen betrifft, kommt der Sicherheit einer Hormontherapie - neben gezielten Maßnahmen zur bewussten Ernährung und Gewichtsnormalisierung - in Zukunft eine noch größere Bedeutung zu.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Erfrischung gefällig?

Wer bei warmem Wetter oder nach einem anstrengenden Tag unter geschwollenen Beinen und Füßen leidet, kann schnell und ohne großen Aufwand wieder fit werden: Einfach die Beine kurz mit kaltem Wasser in der Dusche abbrausen oder in einer rutschfesten Badewanne ein paar Minuten durchs kühle Nass stapfen. So wird die Durchblutung angeregt, außerdem verengen sich die Blutgefäße durch den Kältereiz von außen, so dass das Blut wieder besser im Kreislauf zirkuliert. Perfekt ist es, wenn regelmäßig eine Kneippanlage in der Nähe genutzt werden kann.
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