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06.07.11 17:38 Uhr

 

Coole Tipps für heiße Tage

Morgens lüften und Jalousien runter

Quelle: afp

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Artikel

Berlin, 28. Juni (AFP)
Die sommerliche Hitzewelle mit Temperaturen bis über 30 Grad bringt Deutschland ins Schwitzen. Es muss aber keine Klimaanlage oder ein stromfressender Ventilator sein, um sich in der Wohnung oder am Arbeitsplatz abzukühlen. Die Verbraucherzentralen geben Tipps, wie die heißen Tage erträglicher gemacht werden können.


© Foto: TiM Caspary / pixelio.de


Wann soll die Wohnung oder das Büro gelüftet werden?

An sehr heißen Tagen am besten nur in den kühleren Morgenstunden oder spät abends, wenn ein frischer Wind weht. Tagsüber bleiben Fenster und Türen verschlossen. Besonders Schlafräume sollten am Tage dicht und dunkel sein.

Was schützt am wirksamsten gegen die warmen Sonnenstrahlen?

Außen angebrachte Jalousien, Roll- und Klappläden schatten die Zimmer am besten ab. Innenrollos oder Vorhänge können die Sonnenstrahlen erst abschirmen, wenn sie bereits in den Raum eingedrungen sind. Sie sollten zumindest helle oder metallbeschichtete Außenflächen haben, um die Strahlung möglichst gut zu reflektieren. Für dauerbestrahlte Südfenster empfiehlt sich spezielles Sonnenschutzglas. Einen ähnlichen Schutz bieten Reflexionsfolien, die meist getönt sind und von innen auf die Glasflächen angebracht werden. Sie sind aber nur begrenzt haltbar.

Hilft Durchzug?

Wer doch lieber die Fenster aufreißt, sollte auf jeden Fall Zugluft meiden:
Sonst drohen ein steifer Nacken oder gereizte Schleimhäute.

Sind Ventilatoren oder Klimageräte zu empfehlen?

Ventilatoren wirken zwar erfrischend und lassen den Schweiß verdunsten.
Aber auch hier drohen Nackenverspannungen und Erkältungen, wenn der Körper zu sehr auskühlt. Von elektrischen Raumkühlern und Klimageräten raten Verbraucherexperten ab. Besonders bei Billiggeräten ist die Technik oft nicht ausgereift, und der Energieaufwand steht in keinem Verhältnis zur erzeugten Kältemenge.

Muss bei Hitze der Kühlschrank auf höchster Stufe laufen?

Nein. Zum Frischhalten von Lebensmitteln reichen sechs bis acht Grad Celsius völlig aus. Grundsätzlich sollten elektrische Geräte, die nicht unbedingt gebraucht werden, abgeschaltet werden. Denn jeder Computer und jede Lampe strahlt Wärme ab.

Was ist bei der Ernährung zu beachten?

Beim Essen gilt: keine schwere Kost. Lieber leichtes Essen mit viel Obst bevorzugen und das Mahl vor 19.00 Uhr einnehmen. Zuviel Alkohol stört den Schlaf, ein Glas Bier zur Erfrischung tut dem freilich keinen Abbruch.
Generell sollten über den Tag verteilt etwa zweieinhalb bis drei Liter Wasser, Saft, Schorlen oder Kräutertee getrunken werden. Das Flüssigkeitsdefizit möglichst nicht erst am Abend auffüllen, sonst wird der Schlaf durch häufige Toilettengänge

Was ist bei Arbeiten im Freien zu beachten?

Im Freien sollte möglichst im Schatten oder zumindest mit Kopfbedeckung gearbeitet werden. Gerade bei Außenarbeiten gilt, die Arbeitszeit den Temperaturen anzupassen. Sinnvoll können auch längere Pausen sein. Empfohlen wird zudem, die Haut vor der Arbeit im Freien gut mit Sonnenschutzmitteln einzucremen.

Welche Tipps helfen beim Einschlafen?

Wer sich wegen des warmen Wetters beim Einschlafen quält, dem empfehlen Experten vor dem Zubettgehen eine kühle - nicht zu kalte - Dusche. Die Feuchtigkeit nicht ganz abtrocknen, sondern verdunsten lassen, das bringt dem Körper Abkühlung. Außerdem empfiehlt sich ein leichter luftiger Schlafanzug aus Naturfasern wie Baumwolle. Beides kann Schweiß gut aufnehmen - immerhin schwitzt der Körper nachts einen halben Liter Flüssigkeit aus.
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