13.09.11 17:34 Uhr

 

Erleben, wie die Spende hilft

123WIR: Welthungerhilfe bringt Engagierte in einem sozialen Netzwerk zusammen

Quelle: djd

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Ausdruck

Gutes tun und sich selbst als Teil eines "globalen Dorfs" fühlen: Das ist bei dem neuen sozialen Netzwerk 123WIR.org der Welthungerhilfe möglich. Hinter dieser Adresse steckt eine Internet-Community, in der beispielsweise die Spenderin aus Unna auf den Projektleiter in Uganda trifft, oder der Aktivist aus Paderborn auf die Juniorfachkraft in Pakistan.

Gutes tun und sich selbst als Teil eines "globalen Dorfs" fühlen: Das ist bei dem neuen sozialen Netzwerk 123WIR.org der Welthungerhilfe möglich. Hinter dieser Adresse steckt eine Internet-Community, in der beispielsweise die Spenderin aus Unna auf den Projektleiter in Uganda trifft, oder der Aktivist aus Paderborn auf die Juniorfachkraft in Pakistan. Getreu dem Motto "Gemeinsam hinschauen und handeln" finden Akteure, Projekte und Spender zusammen und machen Entwicklungszusammenarbeit zu einer neuen, authentischen Erfahrung im Netz.

Korrespondenten berichten von ihrer Arbeit

Die Korrespondenten der Welthungerhilfe in Afrika, Asien und Lateinamerika erzählen in der Community in Blogs vom Alltag in ihren Hilfsprojekten. Sie berichten über Fortschritte bei ihrer Arbeit und von den Menschen, mit denen sie in den fernen Ländern zusammenleben. Spender sind dank Fotos und Videos live und in Farbe dabei und erleben, was mit ihrem Geld gemacht wird. So schreibt zum Beispiel die 27-jährige Geografin Sandra Tacke aus Pakistan, wie sie dabei hilft, die Lebensbedingungen der Flutopfer des vergangenen Jahres nachhaltig zu verbessern: "Der Häuserbau ist in vollem Gange. Bei 43 Grad Celsius konstruieren geschulte Kräfte gemeinsam mit den Flutopfern neue Häuser. Der Bau geht zügig voran."

Freunde werden und sich austauschen

Günther Wirth ist der Korrespondent der Welthungerhilfe in Somaliland am Horn von Afrika. Er leitet ein Projekt auf dem Land, in dem es unter anderem um Alphabetisierungskurse von Frauen geht, und erklärt im Blog seine Überzeugung: "Wer lesen und schreiben kann, hat die Möglichkeit, in seinem sozialen Umfeld ganz anders zu agieren, als wenn er es nicht kann." Die Spender daheim können wie in dem sozialen Netzwerk Facebook "Freunde" von bestimmten Ländern werden und auf diese Weise ihre Sympathie bekunden. Sie lernen über 123WIR.org auch andere Spender kennen und können sich mit ihnen rund um den Globus austauschen. Und die Kontakte vermehren sich täglich, schließlich befindet sich die Plattform noch im Aufbau.

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Mitmachen und Aktionen ankündigen

Wer eine Spendenaktion plant, kann diese über das neue soziale Netzwerk der Welthungerhilfe 123WIR.org ankündigen, über die Vorbereitungen und den großen Tag der Aktion berichten. Auch ohne besondere technische Kenntnisse ist es möglich, einen Beitrag mit Fotos oder einen kleinen Film online zu stellen. Außerdem können Teams aus Gleichgesinnten gebildet werden, die sich für eine bestimmte Sache einsetzen. Einfach unter 123WIR.org registrieren lassen und Teil der Community werden.