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25.04.11 18:34 Uhr

 

Frühlingsboten auf dem Grab

Friedhofsgärtner beraten bei der Pflanzenauswahl und Grabgestaltung im Frühjahr

Quelle: djd

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Sobald der Frost den Sonnenstrahlen des Frühjahrs weicht, beginnt auf den Friedhöfen die Saisonbepflanzung der Gräber: Der Winterschmuck wird entfernt und macht Platz für die blühenden Frühlingsboten wie Tulpen und Tausendschön, Hornveilchen und Hyazinthen. Bei der Zusammenstellung der Pflanzen, der farblichen Abstimmung sowie der fachgerechten Bepflanzung helfen die Friedhofsgärtner.

© Foto: djd/Bund deutscher Friedhofsgärtner

Sobald der Frost den Sonnenstrahlen des Frühjahrs weicht, beginnt auf den Friedhöfen die Saisonbepflanzung der Gräber: Der Winterschmuck wird entfernt und macht Platz für die blühenden Frühlingsboten wie Tulpen und Tausendschön, Hornveilchen und Hyazinthen. Bei der Zusammenstellung der Pflanzen, der farblichen Abstimmung sowie der fachgerechten Bepflanzung helfen die Friedhofsgärtner. Zur Grabgestaltung im Frühjahr steht eine große Auswahl an Blumen und Pflanzen zur Verfügung. Auch wer im Herbst keine Frühblüher gepflanzt hat, kann die Grabstelle jetzt noch mit blühenden Zwiebelblumen schmücken. Narzissen, Tulpen, Traubenhyazinthen und viele andere Zwiebelblumen sind am Ende des Winters und zu Beginn des Frühlings auch als Topfpflanzen erhältlich.

Farbenfrohe Grabgestaltung

Zusammen mit anderen Frühlingsblumen und immergrünen Pflanzen wie Efeu kann man die Zwiebelblumen in eine Schale pflanzen und auf das Grab stellen. Sie können aber auch auf dem Friedhof direkt eingesetzt werden und blühen dort oft im nächsten Jahr erneut. Für eine gute Farbwirkung pflanzt man die Frühlingsboten am besten als kleine Gruppe oder zwischen Bodendecker, wo sie mit ihren farbigen Blüten besonders gut zur Geltung kommen. Auch bei Bodendeckern stehen viele Varianten für die abwechslungsreiche Grabgestaltung zur Verfügung. "Von der Zwergmispel über das Stachelnüsschen oder die Rebhuhnbeere bis hin zum robusten Efeu sind viele Kombinationen möglich", erklärt Johannes Heiser vom Blumenpavillon Neis. Der 24-Jährige stammt aus einer Trierer Friedhofsgärtnerei und ist Gärtnermeister.

Friedhofsgärtner zeigen ihr Können auf der BUGA

Johannes Heiser wird für den Bund deutscher Friedhofsgärtner (BdF) im Ausstellungsbereich "Grabgestaltung und Denkmal" auf der Bundesgartenschau (BUGA) in Koblenz die Besucher beraten und den Ausstellungsbereich betreuen. "Dort werden die Friedhofsgärtner ihr fachliches Können unter Beweis stellen", freut sich schon jetzt der BdF-Vorsitzende Lüder Nobbmann. "Wir wollen zeigen, dass individuelle Themen vom Fachmann sehr persönlich umgesetzt werden können - und zwar mit wechselnder Bepflanzung zu den verschiedenen Jahreszeiten. Den Auftakt macht auf der BUGA ab 15. April die Frühjahrsbepflanzung."
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