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10.04.11 11:30 Uhr

 

Von klassisch bis punkig

Von unserer dtd-Korrespondentin Beate Fuchs

Quelle: djd

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Artikel

Von unserer dtd-Korrespondentin Beate Fuchs (dtd). Bewusst vom Gewohnten abweichen – so lautet das Motto der neuen Frisurenkollektionen in diesem Herbst und Winter. Passend zur Kleidermode liegt der Schwerpunkt bei den Haaren auf dem Spiel mit Gegensätzen und wohldosierten Kontrasten. Umformen liegt im Trend und jede Frisur kann durch verschiedene Stylingmethoden auf völlig andere Art in Szene gesetzt werden

© Foto: djd/Arcon International

Bewusst vom Gewohnten abweichen – so lautet das Motto der neuen Frisurenkollektionen in diesem Herbst und Winter. Passend zur Kleidermode liegt der Schwerpunkt bei den Haaren auf dem Spiel mit Gegensätzen und wohldosierten Kontrasten. Umformen liegt im Trend und jede Frisur kann durch verschiedene Stylingmethoden auf völlig andere Art in Szene gesetzt werden.
Die Modemacher des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV) kombinieren in dieser Saison ohne stilistische Zwänge, was so bislang nicht zusammengehörte. Sie verbinden den zeitlosen Chic von Klassikern mit frechen Elementen, setzen mit interessanten Farben Akzente. Erst der Mix macht die neue Frisur. Deshalb findet man in diesem Herbst und Winter oft ein Wechselspiel aus lang und kurz, lockig und glatt. Das Spiel mit den Haaren macht Spaß und stellt die Individualität der Trägerin in den Vordergrund.

Prägnante Kurzhaarschnitte

Kurz, elegant, frisch und zugleich unorthodox. Ein Trendthema sind in diesem Winter die Short-Cuts. Die prägnanten Kurzhaarschnitte mit unterschiedlichen Haarlängen strahlen Weiblichkeit und Sinnlichkeit aus und passen besonders gut zu Frauen mit zierlichen Gesichtszügen. Angesagt ist vor allem eine neue Variante des Pilzkopfs. Die Trägerin entscheidet dabei selbst, ob sie lieber elegant-modern oder frech-punkig wirken will. Der Pilzkopf wird hinten durchgestuft und hat unbedingt einen vollen Pony. Für den Punk-Effekt werden die Haare aufgestellt und kreuz und quer in alle Richtungen frisiert. Strähnen etwa in Pink und Petrol setzen gewagte Akzente. Cool wirken Kurzhaarschnitte mit großer Ponytolle.

Immer wieder Bob

Er war bereits im Sommer die Trendfrisur der Saison. Auch jetzt kommt man kaum um den Bob der 1920er Jahre herum. Immer neue Varianten machen ihn zu einem beliebten Haarschnitt, der fast jeder Frau steht und sich besonders gut für feines Haar eignet. Die neuen Versionen lassen viel Freiraum für unterschiedliches Styling. Entweder eng am Kopf getragen oder mit Stylingcreme wild verstrubbelt. Die Haare sind dabei nicht mehr auf einer Länge gehalten, sondern in sich gesclict und im Nacken unterschnitten. Wer eine tolle Winterfarbe dazu sucht, wählt einen dunklen, satten Kupferton.

Blonde Verführung

Hochsaison hat schwingendes Haar in ultrakühlem Blond. Damit der Schwung stimmt, werden die Haare im unteren Bereich dezent gestuft. Ein Muss dabei: ein voller, überlanger Pony mit tiefem Seitenscheitel, der seitlich ins Gesicht fällt. Die langen Haare bieten viele Möglichkeiten für Stylingvarianten. So lassen sie sich exzentrisch trapezförmig stylen oder in eine der aktuellen 1950er- Jahre Hocksteckfrisuren verwandeln.

Neo-Romantik-Look

Lange Haare braucht frau auch für den neuen Neo-Romantik-Look. Die Haare werden dabei nur minimal im vorderen Bereich gestuft, die Spitzen sind leicht fedrig. Bei diesem elfenhaften Look umrahmen die Haare das Gesicht mit leichtem Schwung. Den gewollten Bruch zur romantischen Optik erzielen kühl-matte Farbeffekte. Unverzichtbar für diese Frisuren sind Wellen oder Locken. Im Notfall muss mit Lockenstab nachgeholfen werden.

Hochsteckfrisuren und Sleek-Look

Bei den internationalen Haarstylisten sind elegante Looks mit Hochsteckfrisuren eines der Top-Themen. Vor allem der Haarknoten hat es den Designern angetan. Entweder seitlich gesteckt zu ansonsten glattem Haar oder hoch angesetzt. Trendy wirken Hochsteckfrisuren mit einzelnen Kreppsträhnen im Deckhaar. Der Big-Hair-Look des Sommers mit hoch toupierten Haaren ist ebenfalls noch In. Ultrachic ist nach wie vor der Sleek-Look. Kurze Haare werden dabei mit tief liegendem Scheitel streng aus dem Gesicht getragen. Auch sportliche Zöpfe und Pferdeschwänze sind im Kommen. Der Clou dabei sind dekorative Haargummis oder Spangen. Auffallender Haarschmuck wie paillettenbesetzte Haarbänder hat es vielen Haardesignern angetan. Up to date ist man auch mit dem sogenannten Undone-Look. Dabei umrahmen die offenen Haare locker und leicht toupiert das Gesicht.

Edle Tolle

Die Herren betonen in diesem Herbst und Winter vor allem den Oberkopf. Das Must Have der Saison ist die Tolle der 1950er Jahre. Die Seitenkonturen sind dabei kurz und bilden einen Kontrast zur langen und kompakten Textur am Vorderkopf. Und auch bei den Männern wird das Styling immer wichtiger. So wird etwa aus einem ziemlich normalem Kurzhaarschnittt mit ein bisschen Gel eine auffallende Frisur im Irokesenstil. Im Kommen sind Locken und längere Konturen am Ober- und Vorderkopf. Dabei sorgen extrem kurze Seitenpartien dafür, dass die Frisur rockig wirkt.


Enttäuschung ausgeschlossen

Für jeden Typ die richtige Frisur

(dtd). Aufgeregt blickt man in den Spiegel: endlich die neue Wunschfrisur. Doch irgendetwas passt nicht. Ob ein Haarschnitt toll aussieht, hängt vor allem von der Gesichtsform ab. Aber auch die Körpergröße, das Gewicht und die Haarfülle spielen eine Rolle. Bevor man sich also für einen süßen Bob oder einen frechen Kurzhaarschnitt entscheidet, gilt es zu überlegen, ob die Frisur zur Gesichtsform passt.

Wer ein eher längliches, schmales Gesicht hat, sollte die Haare nicht länger als bis zum Kinn tragen, um das Gesicht nicht zusätzlich zu strecken. Flaches Deckhaar und Seitenpartien mit viel Volumen kaschieren das schmale Gesicht ebenso wie ein langer Pony eine hohe Stirn. Vor allem für große Frauen empfehlen sich Frisuren mit viel Volumen, damit der Kopf im Verhältnis zum Körper nicht zu klein wirkt. Wichtig bei runden Gesichtern ist, dass die Seitenpartien schmal gehalten werden und sich das Volumen eher auf dem Oberkopf konzentriert. Schmeichelhaft sind Hochsteckfrisuren, bei denen locker einzelne Strähnen ins Gesicht gezupft werden. Gerade Ponys sollten vermieden werden, da sie das Gesicht noch runder erscheinen lassen.

Frauen mit eher kantigem oder eckigem Gesicht liegen mit asymmetrischen Frisuren richtig. Ein kurzer Fransenschnitt, bei dem der Pony zipfelig ins Gesicht fällt, lässt das Gesicht weicher wirken. Frisuren, die das Gesicht sanft umspielen, bieten einen guten Kontrast zu den kantigen Konturen. Die richtige Wahl bei dreieckigen Gesichtern sind kinn- bis schulterlange Haare. Stufige Frisuren mit Locken und Volumen am Oberkopf balancieren diese Gesichtsform aus. Glücklich schätzen können sich diejenigen, die eine ovale Gesichtsform haben. Sie gilt nämlich als Idealform, die alle Frisurentrends mitmachen kann. Übrigens gibt es im Internet auf vielen Portalen die Möglichkeit, mit einem eigenen Foto virtuelle Frisuren auszuprobieren.

Wenn die Haare störrisch sind

Schnelle Hilfe mit Omas Hausmittel

(dtd). Der Tag war hektisch. Eigentlich ist man viel zu müde, um abends noch auszugehen und die Haare schauen auch unmöglich aus. Also schnell noch unter die Dusche und die Haare waschen. Nur blöd, dass die Spülung leer ist, die Haare aber störrisch sind. Hier können ein paar Hausmittelchen helfen. Einfach frisch gepressten Zitronensaft oder Essig in etwas Mineralwasser geben und damit die Haare spülen. Andere Haarpflegemittel lassen sich ganz einfach aus Eier, Zitronen, Olivenöl, Kamillentee und sogar Bier zaubern.
Gegen trockenes Haar Olivenöl in die Kopfhaut einmassieren und gut ausspülen. Eine Ölpackung, die man vor jeder Haarwäsche anwenden kann, macht das Haar seidenweich. Die Kopfhaut mit süßem Mandelöl befeuchten und ein Tuch um das Haar binden. Nach einer halben Stunde die Haare mit Kamillentee waschen. Kamillentee eignet sich übrigens auch gut zur Aufhellung blonder Haare. Bei fettigem Haar empfiehlt es sich, starken Pfefferminztee nach dem Waschen in die Haare zu geben.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Geruch von Bier auf dem Kopf. Trägt man das Bier nach der Wäsche wie einen Festiger auf, soll es gegen schlaffes und fliegendes Haar helfen. Außerdem bekommt es tollen Glanz. Wer unter Schuppen leidet, kann statt Shampoo einmal ein Eidotter auftragen, einmassieren, gut und nicht zu heiß ausspülen. Eine andere Möglichkeit ist, die Haare mit Lindenblütentee zu waschen oder Teebaumöl ins Shampoo zu mischen. Um Haare locker und weich zu bekommen, schlägt man Eiweiß zu Schnee und reibt diesen in das frisch gewaschene Haar. Wer mehr Volumen und Griffigkeit bekommen will, verrührt eine Messerspitze Instant-Gelatine-Pulver mit dem Shampoo und wäscht damit die Haare. Einige Minuten einwirken lassen und dann gründlich ausspülen.

Bad Hair Day - was nun?

Tipps, wie man die Frisur retten kann

(dtd). Jede Frau kennt das: Man bürstet föhnt und toupiert, benutzt Gel, Spray und Festiger, aber die Haare sitzen einfach nicht. Sie sind kraftlos, sehen fettig aus und widersetzen sich erfolgreich allen Stylingversuchen. Mit ein paar Tricks bekommt man aber auch an so genannten Bad Hair Days eine passable Frisur hin: Wer morgens noch etwas Zeit hat, sollte ein wenig Festiger ins Haar geben, große Wickler hinein drehen, etwas Spray darüber geben und mit dem Fön kurz antrocknen. Andere Möglichkeiten: Die Haare streng nach hinten kämmen und sie zu einem straffen Zopf zusammenbinden. Ein schickes Tuch ins Haar binden, entweder im Piraten-Look oder als Haarband, mogelt ebenso über die nicht sitzenden Haare hinweg. Auch Hochsteckfrisuren wie Dutt oder Banane sind an solchen Tagen empfehlenswert. Falls der Ansatz fettig ist, aber keine Zeit mehr zum Waschen bleibt, kann man Trockenshampoo oder Babypuder auf die Haaransätze geben, leicht mit einem Handtuch einfrottieren und mit einer weichen Bürste gut ausbürsten. Die Puder-Reste einfach kurz aus dem Haar föhnen. Schon fällt die Frisur wieder leicht und locker.

Verantwortlich für den Bad Hair Day sind häufig die Hormone. Bereits geringe hormonelle Schwankungen können das Gleichgewicht der Kopfhaut beeinträchtigen, die Talgproduktion beeinflussen und die ansonsten recht pflegeleichten Haare in eine unansehnliche, störrische Mähne verwandeln. Ein Trost ist allerdings, dass sich die Haare meist am nächsten Tag wieder ganz normal frisieren lassen.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Schon gewußt?

Wir tragen etwa 100.000 bis 150.000 Haare auf dem Kopf. Täglich wächst das Kopfhaar etwa 0,2 bis 0,5 Millimeter. Nach zwei bis sechs Jahren fällt es aus, ein neues wächst nach. Bis dahin kann es rund 60 bis 80 Zentimeter lang werden. Normal ist, dass täglich etwa 50 bis 100 Haare ausfallen. Gehen über einen längeren Zeitraum mehr als 100 Haare pro Tag verloren, kann ein krankhafter Haarausfall, medizinisch Alopezie genannt, vorliegen. Die Ursachen dafür sind verschieden: Stress, falsche Ernährung, Hormone oder erbliche Veranlagung spielen eine Rolle.

Wissenswertes bei Haarerkrankungen:
Medizinische Informationsseite rund um die Themen Haarausfall und unerwünschte Körperbehaarung: http://www.haarerkrankungen.de
Unterstützung und Information bei Haarverlust: http://www.prohaar.de
Infos zu Nahrungsergänzungsmitteln und Produkten zur äußeren Anwendung bei Haarausfall: http://www.arcon-international.de
Informationen über Haarverdichtungen oder Haarergänzungen: http://www.hairdreams.de
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