13.08.11 18:12 Uhr

 

Das Ehrenamt als Ehrensache

Unternehmen unterstützen das Engagement ihrer Mitarbeiter fürs Gemeinwohl

Quelle: djd

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Ausdruck

Ohne ehrenamtliche Helfer läuft in Deutschland - fast - nichts. Sie engagieren sich in der Jugendarbeit, leisten freiwilligen Dienst in der Feuerwehr oder schieben Behinderte im Rollstuhl ins Konzert. Etwa 23 Millionen Bürger sind auf diese Weise kostenlos fürs Gemeinwohl tätig - sei es in Wohlfahrtsverbänden, Sportvereinen, Kirchengemeinden oder in Bürgerinitiativen.

Ohne ehrenamtliche Helfer läuft in Deutschland - fast - nichts. Sie engagieren sich in der Jugendarbeit, leisten freiwilligen Dienst in der Feuerwehr oder schieben Behinderte im Rollstuhl ins Konzert. Etwa 23 Millionen Bürger sind auf diese Weise kostenlos fürs Gemeinwohl tätig - sei es in Wohlfahrtsverbänden, Sportvereinen, Kirchengemeinden oder in Bürgerinitiativen. Einer Studie der AMB Generali Gruppe zufolge leisten diese Menschen jedes Jahr über 4,6 Milliarden Arbeitsstunden.

Initative "Ehrensache"

Auch private Unternehmen fördern das Ehrenamt. So unterstützt beispielsweise Deutschlands führender Personaldienstleister Randstad mit der Initiative "Ehrensache" das soziale Engagement seiner Mitarbeiter in der Freizeit. Nach der erfolgreichen Pilotphase wird dieses Projekt gesellschaftlicher Verantwortung (CSR) nun auf alle 63.000 Mitarbeiter ausgeweitet. "Zuerst dachte ich, ich könnte einfach mal einen Teil meiner Freizeit für etwas Sinnvolles opfern. Von opfern kann heute allerdings keine Rede mehr sein." Für Eva-Maria Krotwaart ist das ehrenamtliche Engagement zur Selbstverständlichkeit geworden.

Die Randstad Projektmanagerin hilft regelmäßig im Projekt "Nachbarn in Moosach" der Diakonie München-Moosach aus und kümmert sich dort um eine ältere Dame oder berät Jobsuchende bei ihrer Bewerbung. Eva-Maria Krotwaart hatte bei ihrem Arbeitgeber eine Förderung beantragt, um einen Computer-Arbeitsplatz für die Organisation der Nachbarschaftshilfe einzurichten und Flyer zur Bekanntmachung des Projektes nachzudrucken. Nach Prüfung und Freigabe durch den "Ehrensache"-Beirat erhielt sie wie alle anderen Teilnehmer am Projekt eine finanzielle Förderung von 500,- Euro.

Hilfe dort, wo sie benötigt wird

"Dieses Projekt ist eine sinnvolle Ergänzung unserer Aktivitäten zur gesellschaftlichen Verantwortung. Es setzt wirklich dort an, wo Hilfe benötigt wird und ermutigt zudem unsere Mitarbeiter, sich in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu engagieren", betont Hanna Daum, die als nationale Koordinatorin des Personaldienstleisters für die Initiative verantwortlich ist. Auf YouTube unter www.youtube.com/user/randstad/de gibt es weitere Informationen zum Projekt "Ehrensache".

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Jeder Mitarbeiter kann mitmachen

"Ehrensache" wurde 2010 als Pilotprojekt gestartet, um das soziale Engagement der Randstad Mitarbeiter in ihrer Freizeit zu unterstützen. Rund 40 Einzelaktivitäten wurden seitdem gefördert. Inzwischen steht das Projekt allen Randstad Arbeitnehmern offen. "Egal, ob sie in einer Niederlassung, im Service Center oder als Zeitarbeitnehmer im Kundeneinsatz arbeiten - alle unsere rund 63.000 Mitarbeiter sind eingeladen, sich für 'Ehrensache' zu bewerben", sagt Hanna Daum, die als nationale Koordinatorin des Personaldienstleisters für die Initiative verantwortlich ist.