03.07.11 16:41 Uhr

 

Bewegt durch die besten Jahre

Wer aktiv ist, kann Rückenbeschwerden die Stirn bieten

Quelle: djd

gelesen: 914 | Bewertung: ( Stimmen: 0 )

Ausdruck

Gerade im Alter ist Beweglichkeit besonders wichtig. Doch ältere Menschen, die mit chronischen Rückenschmerzen zu kämpfen haben, gehen häufig kaum noch vor die Tür. Durch langes Sitzen oder Liegen wird die Immobilität noch verstärkt. Jedes Verharren in einer starren Position über einen längeren Zeitraum führt zu Verspannungen von Muskeln und kann einen Kreislauf von Schmerz, Vermeidungsverhalten und weiterem Schmerz auslösen.

Gerade im Alter ist Beweglichkeit besonders wichtig. Doch ältere Menschen, die mit chronischen Rückenschmerzen zu kämpfen haben, gehen häufig kaum noch vor die Tür. Durch langes Sitzen oder Liegen wird die Immobilität noch verstärkt. Jedes Verharren in einer starren Position über einen längeren Zeitraum führt zu Verspannungen von Muskeln und kann einen Kreislauf von Schmerz, Vermeidungsverhalten und weiterem Schmerz auslösen. Zudem leiden ältere Betroffene häufig auch psychisch unter ihrer Zurückgezogenheit.

Rückenschule zum Download

Damit es nicht zu einem Teufelskreis aus Schmerz und Isolation kommt, sollten Ältere besonders darauf achten, mobil zu bleiben und ihren Beschwerden mit Bewegung die Stirn zu bieten. Auch jüngere Menschen, die immer häufiger über Rückenprobleme klagen, tun gut daran, rechtzeitig aktiv zu werden. Denn Bewegung ist das beste Mittel, der Entstehung von Rückenschmerzen vorzubeugen. Zudem ist ein gezieltes Training häufig auch dann wirksam, wenn bereits Beschwerden vorliegen. Unter www.special-rueckenschmerz.de finden Interessierte umfangreiche Tipps, welche Übungen den Rücken stärken und stabilisieren, eine Gratisbroschüre zum Download und Videos, die den sofortigen Einstieg in eine aktive Rückenschule ermöglichen.

Die Schmerzabwehr unterstützen

Bei akuten Schmerzzuständen raten Ärzte, frühzeitig mit Schmerzmitteln zu behandeln, um Schmerzen zu lindern und Schonhaltungen zu vermeiden. Zudem lässt sich verhindern, dass sich ein Schmerzgedächtnis bildet, das immer sensibler auf Reize reagiert. Bei der Wahl der Medikamente sollten ältere Patienten, die oftmals ohnehin viele Tabletten einnehmen müssen, mit ihrem Arzt sprechen. Viele Schmerzmittel, darunter die klassischen nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR), können auf Dauer den Magen schädigen. Als besser verträglich haben sich muskelentspannende Präparate, sogenannte Kaliumkanalöffner, wie beispielsweise Flupirtin in Trancolong, erwiesen. Sie unterstützen die körpereigene Schmerzabwehr, indem sie dazu beitragen, den erhöhten Muskeltonus zu normalisieren und die Überempfindlichkeit der Nervenzellen zu dämpfen.

--- Daten/Fakten oder Kurztext ---
Nicht nur eine Frage des Alters

Die meisten Menschen gehen davon aus, dass mit zunehmendem Alter vermehrt Rückenschmerzen auftreten. Die Beschwerden scheinen als Folge von Abnutzung und altersbedingtem Verschleiß der Wirbelkörper und Bandscheiben nur zu plausibel. Doch trifft dies nur bedingt zu. Sicherlich sind Rückenprobleme teilweise altersabhängig, da sich mit dem Alter degenerative Erkrankungen häufen. Weitaus öfter treten jedoch "unspezifische" Rückenschmerzen auf. Dabei kann keine eindeutige Ursache ausgemacht werden - oft spielen mehrere Auslöser eine Rolle.