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25.09.11 12:23 Uhr

 

Ratgeber Reisen

Reims - Champagner, Kunst und Geschichte

Quelle: bfs

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Die Stadt im Nordosten Frankreichs liegt im Herzen der Champagne, aber nicht nur der berühmte Schaumwein zieht die Besucher an.

© Foto: bfs

(bfs) – Wahrzeichen von Reims ist die Kathedrale Notre-Dame, die als eines der bedeutendsten gotischen Bauwerke Frankreichs gilt. Beeindruckend ragen die beiden Türme bis in eine Höhe von 81 Metern über die Stadt empor. Wer schwindelfrei ist, kann auch die 249 Stufen bis ganz nach oben erklimmen und einmal um den Sockel herumgehen. Die Panoramaaussicht über Reims lohnt die Mühe ebenso wie ein ganz naher Blick auf die zahlreichen bildhauerischen Kunstwerke, die das Gotteshaus schmücken.

Genau 2.303 Figuren und Elemente haben die gotischen Baumeister verewigt, berühmt geworden ist z. B. der lächelnde Engel über dem linken Hauptportal. Diese Vielfalt unterscheidet denn auch Notre-Dame de Reims von allen anderen Kathedralen und war nicht zuletzt ein Grund für die Aufnahme in die Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

2011 feiert Reims das 800-jährige Bestehen der Kathedrale, in der bis zum 19. Jahrhundert übrigens die französischen Könige gekrönt wurden, mit zahlreichen Aktionen wie Straßenfesten, Konzerten und Ausstellungen. Als Höhepunkt erstrahlt die Fassade des Sakralbaus im Sommer jeden Abend in einem „Rêve de Couleurs“, einem Traum aus Licht und Farbe, der die Bildhauerwerke beinahe lebendig wirken lässt. Wie in einem Film werden z. B. sogar die Baumeister auf die Kathedrale projiziert und versetzen die Zuschauer in eine andere Zeit.
Zum UNESCO-Weltkulturerbe gehören neben der Kathedrale auch die Basilika Saint-Remi, das gleichnamige Abteimuseum und das Palais du Tau. Letzteres diente bei den Krönungsfeierlichkeiten als Unterkunft für die zukünftigen Regenten und Schauplatz der Krönungsbankette. Heute wird hier der Krönungsschatz der Kathedrale aufbewahrt, darunter so sagenumwobene Stücke wie der Talisman Karls des Großen aus dem 9. Jahrhundert oder der Abendmahlskelch des Heiligen Remigius aus dem 12. Jahrhundert.
Aber Reims lebt auch von der Gegenwart und die wird maßgeblich durch seine Lage im Zentrum des Weinbaugebiets der Champagne bestimmt. Veuve Cliquot, Pommery, Taittinger – allein der Name löst schon ein Prickeln auf der Zunge aus. Diese und noch viele weitere Champagnerhäuser sind untrennbar mit Reims verbunden, im wahrsten Sinne des Wortes, denn tief unter der Stadt liegen ihre Weinkeller – ein verschlungenes System auf gut 120 (!) Kilometern. Hier lagern die wertvollen Tropfen gut geschützt vor Hitze und Licht und reifen zu vollem Geschmack heran. Möglich macht den ein einzigartiges Zusammentreffen klimatischer und geologischer Faktoren, die schon die Römer erkannten und zu schätzen wussten: ozeanisches Übergangsklima, ein Kreideuntergrund und eine von Hügeln geprägte Stufenlandschaft. Viele der Weingüter sind auch offen für Besucher und zeigen ihre Produktion. Eine Kurzreise auf der „Champagner-Straße“ führt durch reizvolle Weinbau-Dörfer und zum Weinbaumuseum von Verzenay.

Standesgemäß nächtigen und genießen lässt es sich z. B. im Hotel L’Assiette Champenoise, nur ein paar Minuten vor den Toren von Reims in einem wunderschönen Park gelegen. 39 stylish und modern eingerichtete Unterkünfte vom Doppelzimmer bis zur Terrassen-Suite mit privatem Jacuzzi laden zum Entspannen ein, ebenso wie der beheizte Indoor-Swimmingpool und die Sauna. Gourmets kommen im exquisiten Restaurant unter der Leitung von Chefkoch Arnaud Lallement auf ihre Kosten. Er steht für eine progressive, leidenschaftliche Küche mit besten, frischen Zutaten, angepasst an den Wechsel der Jahreszeiten. Neben ausgefeilten Menüs zum Dinner steht wochentags zum Lunch auch ein „Entdeckungsmenü“ auf der Karte, bei dem Arnaud Lallement seiner Kreativität je nach Marktangebot freien Lauf lässt. Natürlich dürfen in einer Weingegend die passenden edlen Tropfen zum Menü nicht fehlen und davon hat der Keller des L’Assiette Champenoise einige zu bieten.
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